SERBIEN: Regionen, Landschaft

Im Norden Serbiens (in der Pannonischen Ebene) erstreckt sich die flachste Gegend Serbiens – die Vojvodina (grau); autonome Provinz innerhalb Serbiens mit eigenem Parlament. Das Gebiet der Vojvodina besteht aus drei Regionen – Batschka, Sirmium und Banat - die durch die Donau, die Theiß und die Save voneinander getrennt sind.

Belgrad (rot), die Hauptstadt Serbiens, das Zentrum der serbischen Kultur. Es liegt an der Mündung der Save in die Donau. Im Laufe der Zeit wurde die Stadt mehrmals zerstört und wiederaufgebaut; im 7. Jh. wird die Stadt erstmals slawisch „Beli Grad“ (Weißburg) genannt.

Die waldreiche und hügelige Šumadija (grün), der Geburtsraum des neuzeitlichen Serbiens, erstreckt sich südlich von Belgrad. Hier begannen im 19. Jh. die Aufstände gegen die Osmanenherrschaft, die zu einem eigenen serbischen Staat führten.

Ostserbien (orange), reich an archäologischen Fundstätten und Thermen. Als der wichtigste Anziehungspunktgilt hier „Eisernes Tor“: die riesigen Schluchten,  durch die die Donau fließt, zählen zu den absolut größten in ganz Europa.

Westserbien (gelb) ist von landschaftlicher Vielfalt geprägt: im Norden erstreckt sich die fruchtbare Macva-Ebene mit zahlreichen Obstgärten, im Süden die hohe Gebirgswelt (Tara, Zlatibor), gekennzeichnet von dichten Wäldern, grünen Wiesen und umrahmt von vielen Windungen des Flusses Drina.

Südserbien (violett) war Geburtsort zwei spätrömischer Kaiser; Konstantin der Große, der das Christentum mit dem Toleranzedikt legalisierte und Justinijan, der hier die Stadt Justiniana Prima errichten ließ.

Südliche serbische Provinz Kosovo und Metochien (blau) hat einen undefinierten Status und steht unter der Verwaltung der Vereinten Nationen. Die von Kosovo-Albanern erklärte Unabhängigkeit wird von Serbien nicht akzeptiert.